Trust Technique

Vertrauen beginnt dort, wo Kontrolle endet
Viele Menschen kommen zu mir, weil ihr Hund oder ihre Katze ein Problemverhalten zeigt.
Der Hund zieht an der Leine, reagiert auf andere Hunde, hat Angst vor Menschen oder ist draußen kaum ansprechbar.
Die Katze versteckt sich, wirkt unsicher, meidet Berührungen oder hat Schwierigkeiten mit Veränderungen.
Doch hinter all diesen Herausforderungen steckt oft derselbe Wunsch:
„Ich möchte, dass mein Tier mir vertraut – nicht, dass es einfach funktioniert.“
Die Trust Technique setzt genau dort an.
Nicht beim sichtbaren Verhalten.
Sondern bei dem inneren Zustand, aus dem Verhalten entsteht.
Was ist die Trust Technique?
Die Trust Technique ist eine Methode, die Menschen und Tieren hilft, einen Zustand tiefer Ruhe und Sicherheit zu erreichen.
Tiere nehmen unsere innere Verfassung wahr. Sie reagieren nicht nur auf unsere Worte oder Handlungen, sondern auch auf das, was wir fühlen.
Wenn wir lernen, wirklich ruhig und präsent zu werden, entsteht für das Tier ein Gefühl von Sicherheit.
Aus dieser Sicherheit heraus können Vertrauen, Gelassenheit und neue Erfahrungen entstehen.
Die drei Prinzipien der Trust Technique
Creative Reaction – kreative Reaktion
Wenn wir selbst innere Ruhe entwickeln, kann das Tier auf diese Ruhe reagieren. Vertrauen beginnt zu wachsen.
Wenn wir lernen zuzuhören und zu verstehen, beginnt Veränderung.
Realisation Learning – Bewusstes Lernen
In einem ruhigen Zustand kann das Tier Situationen neu wahrnehmen und eigene Erfahrungen machen, statt automatisch auf alte Ängste oder Gewohnheiten zurückzugreifen.
Trusted Cooperation – vertrauensvolle Zusammenarbeit
Vertrauen ermöglicht Zusammenarbeit. Das Tier beginnt freiwillig mitzumachen, statt sich widersetzen oder zurückziehen zu müssen.
Wobei kann die Trust Technique helfen?
- Ängsten und Unsicherheiten
- Stress und Nervosität
- Tierarzt- und Autofahrtenstress
- Geräuschangst
- Problemen bei Pflege und Handling
- Reaktivität gegenüber Menschen oder Tieren
- traumatischen Erfahrungen
- Tierschutzhunden
- Katzenzusammenführungen
- starker Aufregung im Alltag
Warum reine Verhaltenskorrektur oft nicht ausreicht
Viele Methoden konzentrieren sich auf das Verhalten.
Die Trust Technique richtet den Blick auf den Zustand, aus dem das Verhalten entsteht.
Denn ein Tier, das sich sicher fühlt, braucht viele Verhaltensweisen nicht mehr, die zuvor aus Angst, Stress oder Unsicherheit entstanden sind.
Möchten Sie die Trust Technique selbst lernen?
Erfahren Sie, wie Sie die Methode Schritt für Schritt mit Ihrem eigenen Tier anwenden können.
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Weitere Infos zum Ablauf eines kompletten Trainings mit der Trust Technique hier: Trust Technique Komplettpaket
Artikel über die Trust Technique im Bookazin SitzPlatzFuß Leseprobe: https://www.tiere-in-ihrer-balance.de/leseproben-veroeffentlichte-artikel/
Liebe Ulrike,
ich danke Dir von Herzen für Deine unermüdliche und einfühlsame Unterstützung bis zum heutigen Tag.
Die Trust Technique, die Du mir beigebracht hast, ist meiner Ansicht nach DAS fehlende Puzzleteilchen, 
welches ich so lange gesucht habe. Bevor wir zu Dir kamen, war Elsa bereits ein toll trainierter Hund –
alles in der Welt der positiven Verstärkung aufgebaut. Trotzdem hatte ich einen Hund an meiner Seite,
der sich außerhalb des Hauses dauerhaft in hoher Erregungslage befand, total gestresst oder ängstlich
wirkte, Hundebegegnungen nicht meistern konnte und sich aus der Not heraus für aggressives Verhalten
entschieden hatte. Meine eigene Erregungslage war oftmals ebenfalls extrem. Es musste sich dringend
etwas verändern. Und das hat es!
Danke, dass Du so für mich da warst und noch immer bist. Danke für Deine liebevolle und einfühlsame Begleitung, für Dein unfassbares Fachwissen und auch für Dein beharrliches Aufrütteln, wenn ich im Alltag den Fokus verliere und nicht am Ball bleibe. Du hast mir gezeigt, welche weitreichend positiven Auswirkungen es hat, wenn Mensch und Hund zu innerer Ruhe finden, friedlich sind und wie ich das in unsere kleinen und großen Challenges übertragen kann.
Elsa und ich haben uns schon toll entwickelt. Gerade gestern schrieb mir eine Hundebekannte (die uns auf einem Spaziergang von weitem gesehen hatte), dass Elsa und ich so harmonisch miteinander aussehen.
Es liegt noch ein Weg vor uns, aber die ersten erfolgreichen Schritte sind gemacht und ich bin bereit den Weg weiter zu gehen.
Es ist schön, Dich an meiner Seite zu wissen.
Liebe Grüße
Claudia (mit Elsa)
Meine Hündin Mari und ich kamen in einem für uns gefühlten Ausnahmezustand zu Ulrike – denn kurz vorher 
war mein sehr alter und souveräner Ersthund gestorben. Diese Situation hätten wir wahrscheinlich gut alleine
gemeistert, aber der Zeitpunkt seines Todes ,nämlich zum Ende des Jahres war extrem ungünstig, hatte er Mari
bisher immer geholfen durch die in der Stadt doch sehr langanhaltenden lauten Silvestertage zu kommen.
Ich hatte bei Instagram eine Frau in Erinnerung die einen sensiblen ängstlichen Hund mit der Trust Technique
behandelt hatte, hab mich mit ihr ausgetauscht und auch die Videos die im Netz verfügbar sind geguckt und danach
gleich gewusst: Das ist es! Zu 100% wird es uns helfen. Gleich nochmal nachgeschaut wer eventuell in unserer Nähe
die TT praktiziert und so bin ich auf Ulrike gestoßen. Zum Glück konnten wir schnell beginnen, denn es war jetzt schon
kurz vor Silvester. Die Zeit drängte. Bei Mari hat es sofort sehr schnell funktioniert, wir haben immer geübt und mit Ulrike
Rücksprache gehalten und Videos aufgenommen und eine intensive Zeit gehabt.
Silvester2024\25 selber haben wir wirklich gut überstanden, obwohl es bei uns extrem laut war tagelang.
Und obwohl ich seitdem nicht mehr weitergemacht habe mit der TT hallt es nach. Dieses Jahr Silvester war
kaum ein Problem. Ich bin Ulrike wirklich dankbar, dass sie so schnell und unkompliziert 2024/25 geholfen
hat und bin total von der TT überzeugt!

Im März 2026 wandten wir uns hilfesuchend an Ulrike Neidhardt.
Unsere, aus dem Tierschutz übernommene, Hündin zeigte sich sehr unsicher und unruhig.
Sie folgte mir ständig durch die Wohnung. Sie bellte bei jedem fremden Geräusch. Besonders im Garten/ am Gartenzaun, dann zusätzlich noch bei jedem Passanten. In diesen Situationen war sie nicht ansprechbar/abrufbar.
Hundebegegnungen bei Spaziergängen brachten mich an meine Grenze.
Die Hündin fing an zu bellen und stark an der Leine zu ziehen, sobald ein anderer Hund nur in Sicht war. Auch hier war es mir unmöglich, Zugang zu unserer Hündin zu bekommen.
Für Spaziergänge mied ich bestimmte Uhrzeiten und Strecken um Hundebegegnungen möglichst zu umgehen.
Ulrike zeigte mir die Trust Technique und ich lernte, unsere Hündin besser zu beobachten und zu verstehen. Auch mein Verhalten und meine Gefühle in den bestimmten Situationen habe ich beobachtet und verändert. Und die Hündin wurde stetig entspannter.
Inzwischen gehe ich zu jeder Uhrzeit jede Strecke mit unserer Hündin, ohne Angst vor Hundebegegnungen.
Begegnen uns andere Hunde ist ihr “ Bellradius“ kleiner geworden.
Sie bellt noch, ist jetzt jedoch ansprechbar, und ich kann sie an anderen Hunden vorbeiführen.
Bellt sie am Gartenzaun ist sie meistens auch abrufbar.
Im Haus bleibt sie auf ihrem Platz, wenn ich den Raum verlasse.
Unsere Hündin ist nun ruhiger und entspannter.
Wir sind ein besseres Hund/Mensch Team geworden.
Ulrike hat uns während unserer Zusammenarbeit sehr engagiert, geduldig und ehrlich begleitet.
Wir sind ihr sehr dankbar dafür.
Die Trust Technique ist einfach zu erlernen und hat uns sehr geholfen.
Sonja und Findy
